Erzähle deine Geschichte
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Über das Projekt

 

Wie erlebten (Ost-)Deutsche die Veränderungen nach der Wiedervereinigung? Wie prägt der Umbruch der Wendejahre das Leben noch heute? Und wie kann es im vereinten Deutschland weitergehen? »Deine Geschichte, unsere Zukunft« lädt dazu ein, Erlebnisse und Erfahrungen zu erzählen: ungeschminkt und authentisch – in zwanzig Digitalen Erzählsalons, die in diesem Sommer via YouTube-Live gestreamt werden.

Zehn Veranstaltungen widmen sich thematischen Schwerpunkten wie Arbeit, Migration und Demokratie. Zehn weitere Veranstaltungen sind ausgewählten Regionen in den neuen Bundesländern zugeordnet. Erzähle Deine Geschichte! Höre zu! Gestalte mit!

Ziel des Projekts ist es, miteinander Impulse für neue Aktivitäten und gemeinsame Projekte zu setzen. Die Älteren, die in der DDR aufwuchsen und lebten, erfahren, was sie verbindet: Welche Sorgen, Wünsche, Bedürfnisse und Ideen sie teilen. Die Jüngeren, die die DDR nicht erlebten, lernen ihre Herkunft und Heimat neu kennen. Sie erfahren, welche Potenziale in gesellschatlichen Umbrüchen liegen.

Wir, Rohnstock Biografien, geben seit Jahren in vielfältigen Erzähl- und Buchprojekten Menschen verschiedener Generationen und Milieus einen Raum, ihre Geschichten zu erzählen – im eigens dafür entwickelten Format: dem Erzählsalon. Um auch in Corona-Zeiten einen lebendigen Ort für Geschichten zu ermöglichen, haben wir das Format ins Digitale verlagert. Ein Digitaler Erzählsalon dauert etwa zwei Stunden. Fünf bis acht Menschen nehmen an der Erzählrunde teil. Sie sind per Videokonferenz einander zugeschaltet und erzählen aus ihrem Leben. Über den Livestream können unzählig viele Menschen zuschauen und zuhören. Keine Geschichte wird kommentiert oder bewertet. Im Live-Chat können alle Zuhörenden ihre Gedanken mitteilen, sich im Anschluss mit den Erzählenden austauschen und sich untereinander vernetzen.

Das Projekt wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer.

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Für das Leben der meisten Ostdeutschen bedeutete die Deutsche Einheit einen Bruch. Die Strukturen und Werte, mit denen sie vor 1990 gelebt hatten, galten nicht mehr. Plötzlich gab es neue Regeln und Gesetze – geschriebene wie ungeschriebene. Berufsbiografien wurden abgewertet, Bildungsabschlüsse nicht anerkannt, Kompetenzen abgesprochen. Damit gingen Verunsicherungen, Demütigungen und Verletzungen einher. Viele dieser Geschichten sind noch nicht erzählt. Doch sie rumoren unter der Oberfläche. Dieses Projekt bietet die große Chance, davon zu erzählen.

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Projektleiterin
Katrin Rohnstock

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Die Dübener Heide ist eine Landschaft im Osten von Sachsen-Anhalt und Norden von Sachsen, zwischen Elbe und Mulde, am nördlichen Rand der Leipziger Tieflandsbucht. Der östliche Teil der Dübener Heide mit dem Kurort Bad Düben ist als Naturpark Dübener Heide ausgewiesen. Im westlichen Teil um Gräfenhainichen und Bitterfeld wurde bis zum Ende der 1980er Jahre Braunkohle im Tagebau gefördert. Inzwischen werden die Tagebaue saniert und die Restlöcher geflutet.

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Mit 3421 km² Fläche ist der Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern der viertgrößte Landkreis in Deutschland. Auf dieser Fläche finden sich 44 ausgewiesene Naturschutzgebiete. Die touristischen Kernregionen Mecklenburgische Ostseeküste, Mecklenburgische Schweiz und Mecklenburgische Seenplatte ziehen jedes Jahr viele Reisende an. Der Landkreis verzeichnet einen leichten Bevölkerungszuwachs.

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Wie der Name vermuten lässt, besteht das Thüringer Schiefergebirge größtenteils aus Schiefergesteinen. Der überwiegende Anteil liegt im Freistaat Thüringen. Nur ein sehr kleiner Anteil befindet sich im äußersten Norden des Freistaats Bayern. Das Gebirge wird von Teilen der Naturparks Thüringer Wald, Frankenwald und Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale eingenommen. Im Saaletal befinden sich zwei der größten Talsperren Deutschlands, die den Hohenwarte- und den Bleiloch-Stausee anstauen.

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Das Zittauer Gebirge, früher auch Lausitzer Kamm (tschech. Žitavské hory) genannt, ist der deutsche Teil des sich an der sächsisch-böhmischen Grenze erstreckenden Lausitzer Gebirges im äußersten Südosten Sachsens. Typisch für das Zittauer Gebirge ist das dichte Wegenetz mit vielen Aussichtspunkten. Traditionell ist das Zittauer Gebirge ein beliebtes Wander-, Kletter- und Wintersportgebiet. Auch von Radfahrern, insbesondere Mountainbikern, wird es oft besucht.

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Die Landschaft von Anhalt-Bitterfeld ist weitgehend landwirtschaftlich geprägt. Im Bereich Bitterfeld-Wolfen gibt es große Chemiewerke und seit kurzem in Thalheim das Solar Valley mit Photovoltaikbetrieben. Das Geiseltal ist eine Landschaft in Sachsen-Anhalt, in der mit Beginn der industriellen Förderung im ausgehenden 19. Jahrhundert großflächige Braunkohle-Fördergebiete entstanden. Ab 1936 wurden hier die Buna-Werke gebaut, der weltweit erste Synthesekautschukproduzent.

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Der Landkreis ist Mitglied im länderübergreifenden Bund der Euroregion Pomerania und grenzt im Osten direkt an Polen. Die Wasserflächen der vielen kleinen Bodden und Wieke durchziehen weite Bereiche der Landschaft im Hinterland zur Ostsee. Das Festland zwischen Anklam und Greifswald ist sehr stark durch die Landwirtschaft geprägt. Weite Felder durchziehen die Landschaft, welche von Moränen und Mooren bestimmt ist.

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Die Ukranen besiedelten die heutige Uckermark zwischen dem 7. und 12. Jahrhundert, woher sich der Name ableitet. Von besonderer Wichtigkeit war die über Prenzlau führende Fernhandelsstraße von Magdeburg nach Stettin. Wegen seiner wirtschaftlichen Blüte wurde das Uckerland überregional bekannt, so dass es in Wolfram von Eschenbachs „Parzival“ als „Ukerlant“ erwähnt wird. Trotz der attraktiven Nähe zur Hauptstadt Berlin gilt die Uckermark heute als eine der strukturschwächsten und am dünnsten besiedelten Regionen.

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Mittelalterliche Feldsteinkirchen prägen das Bild vieler Dörfer. Seit den 1990er Jahren haben sich in der land- und forstwirtschaftlich dominierten Hügellandschaft vielfältige touristische Infrastrukturen herausgebildet wie beispielsweise die Flaeming-Skate, einer der längsten Rundkurse ihrer Art. Der Naturpark Hoher Fläming, mit ersten Angeboten auch der im Jahr 2005 erklärte Naturpark Fläming, stellen eine Vielzahl von Touren, Wanderungen und Reitwegen bereit.

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Seine besondere Prägung erhielt das Eichsfeld durch die jahrhundertelange Insellage als Teil des Erzstifts Mainz, auf das noch das Mainzer Rad im Wappen hinweist. Nach der Reformation waren fast alle Einwohner evangelisch geworden; die Gegenreformation zwang sie ab 1575 aber zur katholischen Konfession zurück. Auch in der DDR-Zeit blieb das kirchliche Leben im Obereichsfeld relativ intakt. Es war die größte Region in der DDR mit einer mehrheitlich katholischen Bevölkerung.

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In Nordsachsen leben 197.741 Einwohner in 30 Gemeinden auf einer Gesamtfläche von etwa 2.020 km². Flächenmäßig ist er der viertgrößte Landkreis Sachsens, hat jedoch die niedrigste Bevölkerungszahl. Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Nordsachsen Platz 372 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „hohen Zukunftsrisiken“.

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Im grünen Norden von Sachsen-Anhalt befindet sich die Altmark, eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands und Teil des Norddeutschen Tieflandes. Die von Wäldern und Heide geprägte Landschaft ist flach und weitläufig. Hier finden sich beste Voraussetzungen für die Landwirtschaft. Bei Touristen ist die Region für ihre vielen Wanderwege und Radrouten bekannt: Durch die Altmark lässt sich beispielsweise auf dem berühmten Jakobsweg ins spanische Santiago de Compostela pilgern.

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Einst das Herz des Braunkohlebergbaus, musste die Lausitz nach der Wende einen gravierenden Strukturbruch bewältigen: Kraftwerke und Tagebaue schlossen, in weiteren Wirtschaftszweigen, wie der Textilindustrie, gab es Massenentlassungen. Viele Menschen verließen ihre Heimat. Eine der großen Herausforderungen für die Region ist der Umstieg von der Kohleverstromung zu ökologischen Alternativen – und der Umbau der Landschaft zum größten künstlichen Wasserrevier Europas.

Alle Geschichten auf einem Blick
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Der Name Burgenlandkreis verweist auf die Vielzahl von mittelalterlichen Burgen, die sich hier befinden. Die idyllische Weinregion im Süden Sachsen-Anhalts liegt inmitten einer hügeligen Landschaft, durch die sich Saale, Unstrut und Weiße Elster schlängeln. Bekannt ist der Landkreis durch seine Meisterwerke der Romanik und sensationelle archäo- logische Fundstellen. Die Einwohnerzahl ist seit der Wende stark gefallen. Laut »Zukunftsatlas 2016« ist der Burgenlandkreis eine Region mit »hohen Zukunftsrisiken«.

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Das Erzgebirge liegt im Süden Sachsens und grenzt an die Tschechische Republik. In der einst von Bergbau, Hüttenwesen und Landwirtschaft geprägten Region wurde nach der Wende eine Vielzahl von Betrieben geschlossen, junge und qualifizierte Arbeitskräfte wanderten ab. Inzwischen hat sich das Erzgebirge zu einem visionären Industriestandort mit mittelständischer Wirtschaftsstruktur entwickelt. Dennoch wird sich die Einwohnerzahl Prognosen zufolge im Zeitraum von 1990 bis 2030 fast halbieren.

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Das »Land der tausend Seen« liegt im Nordosten Deutschlands. Das Kerngebiet der in Europa einmaligen Naturlandschaft erstreckt sich vom Plauer See über die Müritz bis zur Feldberger Seenlandschaft. Seine zahlreichen Naturparks ziehen Touristen in die Region; der Tourismus konnte sich so zu einer der wichtigsten Wirtschaftsbranchen entwickeln. Um dem demografischen Wandel zu begegnen, gilt es, nachhaltige Innovationen für die gesamte Region zu entwickeln.

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Der seit 1994 bestehende Landkreis Nordwestmecklenburg grenzt an das Bundesland Schleswig-Holstein und liegt an der Ostsee. Kreissitz ist die zum UNESCO-Welterbe gehörende Hansestadt Wismar. Der Landkreis ist geprägt von seiner einzigartigen Küstenlandschaft, die ihn zu einem beliebten Ziel für Touristen macht. Er beheimatet drei europäische Vogelschutzgebiete, Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete sowie das Biosphärenreservat Schaalsee.

Erzähle deine Geschichte aus der Region
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Am östlichen Rand Brandenburgs befindet sich das Oderbruch, eine sechzig Kilometer lange und an einigen Stellen nur zwölf Kilometer breite Region mit weitläufigen Wiesen und Alleen. Das einstige Sumpfgebiet wurde im 18. Jahrhundert von Friedrich dem Großen trockengelegt und in den »Gemüsegarten« des Landes verwandelt. In den Siebziger- und Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts zog es Künstler ins ländliche Oderbruch, die hier Orte fanden, an denen sich ungestört arbeiten ließ.

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Der 817 km² große Landkreis im Osten Thüringens verbindet Natur, Kultur und modernen Wirtschaftsstandort. Reizvolle Landschaftszüge bilden das Umland der Universitäts- und Technikstadt Jena. Die Kulturlandschaft mit ihren Burgen, Schlössern, Kirchen und Klöstern ist geprägt von zahlreichen soziokulturellen Zentren und aktiven Vereinen.

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Das rund 1.000 km² große Mittelgebirge, durch das Besucher auf dem Rennsteig wandern können, ist geprägt von ausgedehnten Mischwäldern, klaren Bächen und Seen und blütenreichen Wiesen. Hier finden sich altes und neues Handwerk, traditionelle Bräuche und innovative Entwicklungen von ideenreichen Menschen. Seine zahlreichen Dialekte, die ländlichen Strukturen und die populären Wintersportveranstaltungen sind bestimmend für die kulturelle Identität Thüringens.

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Mit seinen weiten Feldern, grünen Wiesen und bewaldeten Hügelkuppen zählt das Vogtland zu einer beliebten Ferienregion, die sich im Grenzgebiet von Bayern, Sachsen, Thüringen und Böhmen befindet. Eine der längsten und schneesichersten Loipen in Deutschland begeistert Langläufer von nah und fern. Einen ganz besonderen Ruf verschaffte sich das Vogtland mit seinen Musikinstrumenten.

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Sind Ost-Frauen die wahren Einheits-Gewinner? Wie gelang/gelingt es ihnen, Beruf und Kinder miteinander zu vereinbaren? Wie konnten Sie Ihre berufliche Qualifikation und Erfahrung in die deutsche Einheit einbringen? Wie haben DDR-Frauen das Frauen-Rollen- Verständnis in ganz Deutschland beeinflusst? Zum zweiten Mal erzählen Frauen in diesem Digitalen Erzählsalon ihre ganz persönliche Geschichte.

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Familienstrukturen haben sich in den letzten 30 Jahren stark ausdifferenziert. Längst stehen Patchworkfamilien, Wahl-gemeinschaften, Alleinerziehende gleich-berechtigt neben der bürgerlichen Kleinfamilie. Auf vielen Familien lastet Druck, Berufstätigkeit und Elternschaft unter einen Hut zu bringen. Wie werden die verschiedenen Lebensmodelle gelebt? Welche Herausforderungen gibt es?

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Nach der Wiedervereinigung wurden die Ostdeutschen mit einer neuen Arbeitswelt konfrontiert: Viele verloren ihren Job, viele gingen in den Westen. Wie veränderten sich Arbeitsaufgaben, -bedingungen und das Verhältnis zum Geldverdienen? Wie fanden sie Sinnerfüllung? Wie wollen wir Arbeit künftig gestalten?

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Die DDR ist an einem Demokratiedefizit gescheitert. Viele DDR-Bürger haben 1989/90 für Freiheit und Menschenrechte eine Revolution ausgelöst. Welche Demokratie-Erfahrungen haben Ostdeutsche seitdem gemacht? Wie haben sie sich in die gesellschaftliche Gestaltung eingebracht, bzw. einzubringen versucht? Wie wird Mitbestimmung durch die Politik erlebt? Wie muss sich Demokratie weiterentwickeln?

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Wie erwarb man in der DDR Wohneigentum und wie ist man damit umgegangen? Wie wurden in der DDR Hausgemeinschaften aufgebaut und gestaltet. Wie haben Ostdeutsche die Rückübertragungen in den neunziger Jahren erlebt? Welche Kämpfe um das Wohnen wurden und werden geführt? Was ist die Zukunft des Wohnens? (Lebens- und Wohngemeinschaften, Stiftungen, Genossenschaften)

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Wie haben die Beschäftigten der Landwirtschaft die Umbrüche erlebt? Was ist aus den LPG sowie VEG geworden? Welche neuen Tätigkeitsfelder entstanden in der Landwirtschaft? Wie hat sich die wirtschaftliche Situation der Landwirt:innen gewandelt? Wie haben sich die Dörfer mit dem Rückgang der Zahl an Bauern verändert? Wie lebt es sich heute auf dem Land mit all seinen Vorzügen und Nachteilen?

Welche Erfahrungen der Sportförderung der DDR sind in Deutschland angekommen? Wie wurde das Konzept der Kinder- und Jugend-sportschulen in das System der Bundes-republik integriert? Wie hat sich der Spitzensport verändert? Wie prägt Sport das Leben – als Aktiver, Zuschauer, Fan? Wie prägt Sport eine ganze Region – auch als Wirtschaftsfaktor? Was ist die Zukunft des Sports in unserem Land?

Wohin konnten die DDR-Bürger reisen und wie reisten sie? (Jugendtourist, Reisebüro, FDGB-Urlaub, das Betriebsferienheim, Zelten) Was war ein schöner Urlaub? Wie wurden nach 1990 die neuen Reisemöglichkeiten erlebt? Welche neuen Kulturen und Völker lernten die Ostdeutschen kennen? Wie gestalteten sie selbst ein touristisches Umfeld, in das auch Menschen aus den alten Bundesländern gerne kommen?

Wie haben Bürgerinitiativen gegen Umweltverschmutzung gekämpft, wie hat sich die Situation seit der Deutschen Einheit verändert? Was wurde im Natur- und Umweltschutz erreicht? Welche neuen Herausforderungen stehen an – z.B. durch den Klimawandel? Wie werden ökonomische, soziale und ökologische Interessen in Übereinstimmung gebracht?

Sie gingen auf die Straße, um für Veränderungen im politischen System zu kämpfen. Einige von ihnen wurden innerhalb der Parteien Berufs-Politiker. Wie haben sie gelernt, Politik zu machen, wie haben sie ihre politische Laufbahn erlebt? Andere sind in der außerparlamentarischen Opposition geblieben. Welche Erfahrungen haben sie gemacht, was haben sie erreicht, was wünschen sie sich?

Der demografische Wandel stellt uns vor große Herausforderungen. Wie hat sich der gesellschaftliche Umgang mit alten Menschen verändert? Wie war Altenpflege zu DDR-Zeiten organisiert? Wie nehmen Alte und Pflegende das heutige Betreuungssystem wahr? Wie arbeiten Altenpfleger:innen in Heimen unterschiedlicher Eigentumsformen? Wie sieht es im ländlichen Raum aus? Wie leben Menschen mit Altersarmut? Welche neuen Modelle der Altenbetreuung gibt es?

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Mit der Einheit erfuhr auch das Bildungssystem in Ostdeutschland einen Umbruch. Wie erlebten ihn Lehrkräfte, Erzieher:innen, Kindergärtner:innen, Eltern und Schüler:innen? Endlich gab es die Freiheit für neue Schulmodelle. Doch was brauchen Kinder fürs Leben? Wie wird fürs Leben gelernt? Wie gelingt eine erfüllte berufliche Weiterentwicklung? Wie werden durch das Bildungs- und Weiterbildungssystem Lebenswege beeinflusst?

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Die DDR ist auch an einem Demokratiedefizit gescheitert. So lösten DDR-Bürger:innen 1989/90 eine Revolution für Freiheit und Menschenrechte aus. Welche Demokratie-Erfahrungen machten Ostdeutsche seitdem? Wie wird Mitbestimmung in und durch die Politik erlebt? Welche Möglichkeiten demokratischer Teilhabe werden gelebt, welche bleiben verwehrt? Wie muss sich die Demokratie weiterentwickeln?

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Jeder von uns trägt die Spuren seiner Eltern und Großeltern in sich. Sie prägen uns. Zugleich spiegelt sich im Leben unserer Vorfahren die Zeitgeschichte. Um uns selbst zu verstehen, müssen wir die Geschichten unserer Eltern und Großeltern verstehen. Wir sind natürlich auch Akteure, nämlich in der eigenen Familiengestaltung. Doch auch diese wird geprägt von gesellschaftlichen Einflüssen, mit denen wir umgehen müssen.

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Frauen machten nach der Wiedervereinigung unterschiedliche Erfahrungen. Sind Ost-Frauen die wahren Einheits-Gewinner? Wie gelang/gelingt es ihnen, Beruf und Kinder miteinander zu vereinbaren? Wie haben Ost-Frauen die Frauenrolle in ganz Deutschland beeinflusst? Wie hat sich das Verhältnis zwischen den Geschlechtern verändert? Welche Erfahrungen von Ungleichheit gibt es? Welche Zukunftsvorstellungen?

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Gesundheit ist für jede:n Einzelne:n ein kostbares Gut. Doch sie hängt von den gesellschaftlichen Bedingungen ab. Wie hat sich das Gesundheitswesen gewandelt? Wie erleb(t)en Ärzt:innen, Krankenschwestern und anderes medizinisches Personal die Veränderungen? Wie erleben Patient:innen die Veränderungen? Was braucht ein Gesundheitswesen, was soll es leisten? Wie kann der Erhalt von Gesundheit in der Zukunft gewährleistet werden?

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Das Konsumverhalten hat sich mit der Wende grundlegend verändert. Produktvielfalt in den Läden verdrängte die Schlangen vor Geschäften und die Wartelisten für Konsumgüter. Doch einen neue Grenze des Konsums tat sich auf: der eigene Geldbeutel. Wie veränderten sich Kaufverhalten und Einkaufskultur? Wie entwickelte sich das Verhältnis zu Ost-Produkten? Welche nachhaltigen Nutzungsmöglichkeiten wurden entdeckt? Wie soll der Konsum der Zukunft aussehen?

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Gründe für Migration sind vielfältig: Suche nach Arbeit, Schutz vor Krieg und Verfolgung, Wunsch nach Freiheit und Wohlstand … Sowohl in der DDR als auch in der BRD gab es Einwanderung: In die DDR kamen Vertragsarbeiter:innen, in die BRD Gastarbeiter:innen. In den letzten dreißig Jahren kamen Menschen aus aller Welt ins vereinte Deutschland. Einige machten Karriere, anderen blieben Chancen verwehrt. Ihre Schicksale gehören zu unseren Geschichten. Welche Visionen des Zusammenlebens gibt es für die Zukunft?

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Die meisten Ostdeutschen begrüßten die Freiheiten der Sozialen Marktwirtschaft. Als sie endlich zum Alltag gehörte, folgte so manche Ernüchterung. Wie nutzen die Ostdeutschen die Freiheit, sich eine Selbstständigkeit aufzubauen? Wie gelangen Existenzgründungen und Unternehmertum? Welche Erwartungen hatten sie, welche Erfahrungen machten sie? Was erleben Ostdeutsche als Vorzüge, was als Mängel der Sozialen Marktwirtschaft? Wie wollen wir zukünftiges Wirtschaften gestalten?

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NUR WENN WIR WISSEN, WOHER WIR KOMMEN, WISSEN WIR, WOHIN WIR GEHEN.

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    Die Dübener Heide ist eine Landschaft im Osten von Sachsen-Anhalt und Norden von Sachsen, zwischen Elbe und Mulde, am nördlichen Rand der Leipziger Tieflandsbucht. Der östliche Teil der Dübener Heide mit dem Kurort Bad Düben ist als Naturpark Dübener Heide ausgewiesen. Im westlichen Teil um Gräfenhainichen und Bitterfeld wurde bis zum Ende der 1980er Jahre Braunkohle im Tagebau gefördert. Inzwischen werden die Tagebaue saniert und die Restlöcher geflutet.

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    Mit 3421 km² Fläche ist der Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern der viertgrößte Landkreis in Deutschland. Auf dieser Fläche finden sich 44 ausgewiesene Naturschutzgebiete. Die touristischen Kernregionen Mecklenburgische Ostseeküste, Mecklenburgische Schweiz und Mecklenburgische Seenplatte ziehen jedes Jahr viele Reisende an. Der Landkreis verzeichnet einen leichten Bevölkerungszuwachs.

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    Wie der Name vermuten lässt, besteht das Thüringer Schiefergebirge größtenteils aus Schiefergesteinen. Der überwiegende Anteil liegt im Freistaat Thüringen. Nur ein sehr kleiner Anteil befindet sich im äußersten Norden des Freistaats Bayern. Das Gebirge wird von Teilen der Naturparks Thüringer Wald, Frankenwald und Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale eingenommen. Im Saaletal befinden sich zwei der größten Talsperren Deutschlands, die den Hohenwarte- und den Bleiloch-Stausee anstauen.

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    Das Zittauer Gebirge, früher auch Lausitzer Kamm (tschech. Žitavské hory) genannt, ist der deutsche Teil des sich an der sächsisch-böhmischen Grenze erstreckenden Lausitzer Gebirges im äußersten Südosten Sachsens. Typisch für das Zittauer Gebirge ist das dichte Wegenetz mit vielen Aussichtspunkten. Traditionell ist das Zittauer Gebirge ein beliebtes Wander-, Kletter- und Wintersportgebiet. Auch von Radfahrern, insbesondere Mountainbikern, wird es oft besucht.

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    Die Landschaft von Anhalt-Bitterfeld ist weitgehend landwirtschaftlich geprägt. Im Bereich Bitterfeld-Wolfen gibt es große Chemiewerke und seit kurzem in Thalheim das Solar Valley mit Photovoltaikbetrieben. Das Geiseltal ist eine Landschaft in Sachsen-Anhalt, in der mit Beginn der industriellen Förderung im ausgehenden 19. Jahrhundert großflächige Braunkohle-Fördergebiete entstanden. Ab 1936 wurden hier die Buna-Werke gebaut, der weltweit erste Synthesekautschukproduzent.

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    Der Landkreis ist Mitglied im länderübergreifenden Bund der Euroregion Pomerania und grenzt im Osten direkt an Polen. Die Wasserflächen der vielen kleinen Bodden und Wieke durchziehen weite Bereiche der Landschaft im Hinterland zur Ostsee. Das Festland zwischen Anklam und Greifswald ist sehr stark durch die Landwirtschaft geprägt. Weite Felder durchziehen die Landschaft, welche von Moränen und Mooren bestimmt ist.

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    Die Ukranen besiedelten die heutige Uckermark zwischen dem 7. und 12. Jahrhundert, woher sich der Name ableitet. Von besonderer Wichtigkeit war die über Prenzlau führende Fernhandelsstraße von Magdeburg nach Stettin. Wegen seiner wirtschaftlichen Blüte wurde das Uckerland überregional bekannt, so dass es in Wolfram von Eschenbachs „Parzival“ als „Ukerlant“ erwähnt wird. Trotz der attraktiven Nähe zur Hauptstadt Berlin gilt die Uckermark heute als eine der strukturschwächsten und am dünnsten besiedelten Regionen.

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    Mittelalterliche Feldsteinkirchen prägen das Bild vieler Dörfer. Seit den 1990er Jahren haben sich in der land- und forstwirtschaftlich dominierten Hügellandschaft vielfältige touristische Infrastrukturen herausgebildet wie beispielsweise die Flaeming-Skate, einer der längsten Rundkurse ihrer Art. Der Naturpark Hoher Fläming, mit ersten Angeboten auch der im Jahr 2005 erklärte Naturpark Fläming, stellen eine Vielzahl von Touren, Wanderungen und Reitwegen bereit.

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    Seine besondere Prägung erhielt das Eichsfeld durch die jahrhundertelange Insellage als Teil des Erzstifts Mainz, auf das noch das Mainzer Rad im Wappen hinweist. Nach der Reformation waren fast alle Einwohner evangelisch geworden; die Gegenreformation zwang sie ab 1575 aber zur katholischen Konfession zurück. Auch in der DDR-Zeit blieb das kirchliche Leben im Obereichsfeld relativ intakt. Es war die größte Region in der DDR mit einer mehrheitlich katholischen Bevölkerung.

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    In Nordsachsen leben 197.741 Einwohner in 30 Gemeinden auf einer Gesamtfläche von etwa 2.020 km². Flächenmäßig ist er der viertgrößte Landkreis Sachsens, hat jedoch die niedrigste Bevölkerungszahl. Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Nordsachsen Platz 372 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „hohen Zukunftsrisiken“.

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    Im grünen Norden von Sachsen-Anhalt befindet sich die Altmark, eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands und Teil des Norddeutschen Tieflandes. Die von Wäldern und Heide geprägte Landschaft ist flach und weitläufig. Hier finden sich beste Voraussetzungen für die Landwirtschaft. Bei Touristen ist die Region für ihre vielen Wanderwege und Radrouten bekannt: Durch die Altmark lässt sich beispielsweise auf dem berühmten Jakobsweg ins spanische Santiago de Compostela pilgern.

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    Einst das Herz des Braunkohlebergbaus, musste die Lausitz nach der Wende einen gravierenden Strukturbruch bewältigen: Kraftwerke und Tagebaue schlossen, in weiteren Wirtschaftszweigen, wie der Textilindustrie, gab es Massenentlassungen. Viele Menschen verließen ihre Heimat. Eine der großen Herausforderungen für die Region ist der Umstieg von der Kohleverstromung zu ökologischen Alternativen – und der Umbau der Landschaft zum größten künstlichen Wasserrevier Europas.

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    Der Name Burgenlandkreis verweist auf die Vielzahl von mittelalterlichen Burgen, die sich hier befinden. Die idyllische Weinregion im Süden Sachsen-Anhalts liegt inmitten einer hügeligen Landschaft, durch die sich Saale, Unstrut und Weiße Elster schlängeln. Bekannt ist der Landkreis durch seine Meisterwerke der Romanik und sensationelle archäo- logische Fundstellen. Die Einwohnerzahl ist seit der Wende stark gefallen. Laut »Zukunftsatlas 2016« ist der Burgenlandkreis eine Region mit »hohen Zukunftsrisiken«.

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    Das Erzgebirge liegt im Süden Sachsens und grenzt an die Tschechische Republik. In der einst von Bergbau, Hüttenwesen und Landwirtschaft geprägten Region wurde nach der Wende eine Vielzahl von Betrieben geschlossen, junge und qualifizierte Arbeitskräfte wanderten ab. Inzwischen hat sich das Erzgebirge zu einem visionären Industriestandort mit mittelständischer Wirtschaftsstruktur entwickelt. Dennoch wird sich die Einwohnerzahl Prognosen zufolge im Zeitraum von 1990 bis 2030 fast halbieren.

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    Das »Land der tausend Seen« liegt im Nordosten Deutschlands. Das Kerngebiet der in Europa einmaligen Naturlandschaft erstreckt sich vom Plauer See über die Müritz bis zur Feldberger Seenlandschaft. Seine zahlreichen Naturparks ziehen Touristen in die Region; der Tourismus konnte sich so zu einer der wichtigsten Wirtschaftsbranchen entwickeln. Um dem demografischen Wandel zu begegnen, gilt es, nachhaltige Innovationen für die gesamte Region zu entwickeln.

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    Der seit 1994 bestehende Landkreis Nordwestmecklenburg grenzt an das Bundesland Schleswig-Holstein und liegt an der Ostsee. Kreissitz ist die zum UNESCO-Welterbe gehörende Hansestadt Wismar. Der Landkreis ist geprägt von seiner einzigartigen Küstenlandschaft, die ihn zu einem beliebten Ziel für Touristen macht. Er beheimatet drei europäische Vogelschutzgebiete, Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete sowie das Biosphärenreservat Schaalsee.

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    Am östlichen Rand Brandenburgs befindet sich das Oderbruch, eine sechzig Kilometer lange und an einigen Stellen nur zwölf Kilometer breite Region mit weitläufigen Wiesen und Alleen. Das einstige Sumpfgebiet wurde im 18. Jahrhundert von Friedrich dem Großen trockengelegt und in den »Gemüsegarten« des Landes verwandelt. In den Siebziger- und Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts zog es Künstler ins ländliche Oderbruch, die hier Orte fanden, an denen sich ungestört arbeiten ließ.

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    Der 817 km² große Landkreis im Osten Thüringens verbindet Natur, Kultur und modernen Wirtschaftsstandort. Reizvolle Landschaftszüge bilden das Umland der Universitäts- und Technikstadt Jena. Die Kulturlandschaft mit ihren Burgen, Schlössern, Kirchen und Klöstern ist geprägt von zahlreichen soziokulturellen Zentren und aktiven Vereinen.

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    Das rund 1.000 km² große Mittelgebirge, durch das Besucher auf dem Rennsteig wandern können, ist geprägt von ausgedehnten Mischwäldern, klaren Bächen und Seen und blütenreichen Wiesen. Hier finden sich altes und neues Handwerk, traditionelle Bräuche und innovative Entwicklungen von ideenreichen Menschen. Seine zahlreichen Dialekte, die ländlichen Strukturen und die populären Wintersportveranstaltungen sind bestimmend für die kulturelle Identität Thüringens.

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    Mit seinen weiten Feldern, grünen Wiesen und bewaldeten Hügelkuppen zählt das Vogtland zu einer beliebten Ferienregion, die sich im Grenzgebiet von Bayern, Sachsen, Thüringen und Böhmen befindet. Eine der längsten und schneesichersten Loipen in Deutschland begeistert Langläufer von nah und fern. Einen ganz besonderen Ruf verschaffte sich das Vogtland mit seinen Musikinstrumenten.

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    Was andere
    über uns
    sagen

    Der Tagesspiegel

    »Im „Digitalen Erzählsalon“ anlässlich des 30. Jahrestags der Vereinigung lässt der Verlag in 20 Veranstaltungen DDR-Bürger zu Wort kommen. Auch mit sozialtherapeutischer Zielsetzung. Viele Ostdeutsche fühlten sich abgehängt„und wenden sich deshalb von der Demokratie ab“, heißt es bei Rohnstock. „Gleichzeitig wächst der Wunsch, dass die Ostdeutschen ihre Geschichte erzählen, damit sie ihre Erfahrungen verarbeiten und ihre Deutungshoheit über das persönliche Erleben der Wendejahre behalten.“ Schließlich könnte das ganze Deutschland von den Transformationserfahrungen profitieren – wenn diese „wachgerufen und nutzbar gemacht werden“.«

    taz

    »Neu ist, dass sich die sieben Gäste wegen der Coronapandemie nicht in den Berliner Firmenräumen treffen, sondern in einer Zoom-Konferenz. Zusätzlich wird die zweistündige Veranstaltung auf Youtube gestreamt. Noch bis Ende August kommen die Gäste zusammen, um über Konsum, Frauen oder Migration zu erzählen, auch Regionen wie die Lausitz oder Thüringer Wald sind Thema.«

    Lausitzer Rundschau

    »Diesmal zwang Corona zu einem neuen Format – Erzählsalon online. Doch wer die Lebensgeschichten von Jungen und Älteren, von Zugezogenen und Bodenständigen digital verfolgt hat, wird nicht enttäuscht sein. Irgendwie sind es durchweg ganz individuelle Liebeserklärungen an die Lausitz, um die kaum ein ostdeutsches Nachwende-Problem einen Bogen gemacht hat: von Massenarbeitslosigkeit und Deindustriealisierung über Perspektivlosigkeit und Wegzug bis Ausbildungsmisere und Rechtsextremismus.«

    NDR 1

    »Im Mittelpunkt standen 7 vorher ausgewählte Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft. Aber alle eint, dass sie in der Seenplatte leben. Gestern haben sie sich dann bei der zweistündigen Videokonferenz getroffen, die wurde live im Internet übertragen und von einer Moderatorin geleitet. Zuschauer konnten das ganze in Echtzeit mitverfolgen und Fragen in einem Chat stellen. Jeder Erzähler hatte ungefähr 15 Minuten Zeit, die eigene Lebensgeschichte zu erzählen.« (Radiobeitrag über des Digitalen Erzählsalon aus der Mecklenburgische Seenplatte)

    Superillu

    »Das Unternehmen Rohnstock Biografien ruft die Ostdeutschen dazu auf, von den 30 Jahren Arbeitswelt nach der Wende zu erzählen: Wie veränderten sich Arbeitsbedingungen, welche Erfahrungen machten sie auf dem Arbeitsmarkt?«

    Berliner Zeitung

    »Es geht um Umbrucherfahrungen, Betriebsschließungen, zerbrochenen Ehen, Arbeitslosigkeit, Umschulungen, Verhandlungen mit IG-Metall-Vertretern bei „drei Flaschen Rotwein“, neuen Besitzern, die nur Chefs einstellten, die nicht sächselten und DDR-Berufen, die bis heute nicht anerkannt sind, weil es sie in der Bundesrepublik nicht gab. Packende Geschichten, die davon erzählen, wie man in schwierigen Zeiten überlebt. Und eine Lehrstunde vor allem für jene Politiker, die behaupten, die Corona-Zeit sei die größte Krise für die Deutschen seit dem Zweiten Weltkrieg«

    Thüringische Landeszeitung

    »In emsiger Homeoffice-Arbeit hat das Team von Rohnstock Biografien mit ›30 Jahre Deutsche Einheit: Deine Geschichte – Unsere Zukunft‹ eine neue Veranstaltungsreihe aus der Taufe gehoben. Sie lädt […] trotz Corona-Zeiten zum Erfahrungsaustausch ein – in 20 Digitalen Erzählsalons, moderiert von einer Salonnière beziehungsweise einem Salonnier.«

    Ostthüringer Zeitung

    »Das Projekt, das vom Bundesbeauftragten für die neuen Bundesländer gefördert wird, soll in diesem Sommer Menschen verschiedener Generationen und Milieus zusammenbringen. Wie erlebten die Ostdeutschen die Veränderungen in den Jahren nach der Wiedervereinigung? Gibt es in der Bevölkerung Ideen, wie diese Erfahrungen für künftige gesellschaftliche Umbrüche genutzt werden können?«

    Thüringer Allgemeine

    »Die dezentral verorteten Erzähler werden von Berlin aus über eine Videokonferenz zusammengeschaltet, ihre Geschichten via YouTube-Live ausgestrahlt. Auftakt ist am Dienstag, 16. Juni, ab 18 Uhr der Erzählsalon zum Thema ›Arbeit‹. Neun weitere überregionale Erzählsalons widmen sich darüber hinaus Schwerpunkten wie ›Soziale Marktwirtschaft‹, ›Migration‹ und ›Konsum‹. Zehn regional zugeordnete Erzählsalons fokussieren ab dem 25. Juni zudem Umbruchserfahrungen von Bewohnern ausgewählter Landstriche (zwei Regionen in jedem neuen Bundesland).«

    Sächsische Zeitung

    »Als Erzählerin war auch die 77-jährige Brigitte Böttcher aus Bannewitz dabei. Sie erzählte vor allem viel über ihre Grundausbildung in der DDR zur Physiotherapeutin: „Zu Beginn gab es zwar technische Probleme, doch die konnten schnell behoben werden.“ Mit vier weiteren Ärzten und Gesundheitsexperten aus den neuen Bundesländern konnte sie, aufbauend auf ihren Veränderungserfahrungen, eigene Ideen und Wünsche einbringen, wie künftiger Wandel im Gesundheitswesen gestaltet werden könnte.«

    Ostsee-Zeitung

    »Zukünftige, auch politische Veränderungsprozesse zwischen Digitalisierung, wirtschaftlichem Strukturwandel und Klimaerwärmung beispielsweise könnten von dem Wissen über die ›Ostbiografien‹ profitieren.«

    Nordkurier

    »Auch jüngere Erzähler seien willkommen. Heranwachsende könnten aus ihrem Erfahrungsschatz über Veränderungen auf kultureller, politischer Ebene berichten, die sich seither vollzogen haben.«

    Berliner Kurier

    »Es geht darum, Menschen mit ihren Geschichten ernst zu nehmen. Sie erzählen zu lassen von ihren Erfahrungen. Sie miteinander ins Gespräch zu bringen. Und anderen Menschen die Gelegenheit zu geben, daran teilzuhaben. Man kann live dabei sein, immer dienstags und donnerstags um 18 Uhr.«

    Torgauer Zeitung

    »Ein Bügelbrett, ein Laptop mit Kamera und Mikrofon und einen schnellen Internetanschluss – mehr braucht es nicht, um in einem virtuellen Erzählsalon seine Geschichte zu berichten. Gestern lud das Unternehmen Rohnstock-Biografien zu einem solchen über das Thema Bildungsumbruch in der politischen Wende der DDR.«

    Thüringer Allgemeine

    »Wie haben Bewohner des Thüringer Waldes die Veränderungen in den Jahren nach der Wiedervereinigung erlebt? Dazu hatte ein digitaler Erzählsalon eingeladen. Zu den Gesprächsteilnehmern gehörten die Ilmenauer Hans Rinn, Norbert Wagner, Matthias Prediger und der Schmiedefelder Marcus Clauder. Sie verbindet die Leidenschaft am Sport, aber auch das Engagement für ihre Region.«

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    Sebastian Bertram

    Ansprechpartner für Presseanfragen