Erzähle deine Geschichte
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Über das Projekt

 

Wie erlebten (Ost-)Deutsche die Veränderungen nach der Wiedervereinigung? Wie prägt der Umbruch der Wendejahre das Leben noch heute? Und wie kann es im vereinten Deutschland weitergehen? »Deine Geschichte, unsere Zukunft« lädt dazu ein, Erlebnisse und Erfahrungen zu erzählen: ungeschminkt und authentisch – in vierzig Digitalen Erzählsalons, die via YouTube Live gestreamt werden.

Zwanzig Veranstaltungen widmen sich thematischen Schwerpunkten wie Arbeit, Migration und Demokratie. Zwanzig weitere Veranstaltungen sind ausgewählten Regionen in den neuen Bundesländern zugeordnet. Erzähle Deine Geschichte! Höre zu! Gestalte mit!

Ziel des Projekts ist es, miteinander Impulse für neue Aktivitäten und gemeinsame Projekte zu setzen. Die Älteren, die in der DDR aufwuchsen und lebten, erfahren, was sie verbindet: Welche Sorgen, Wünsche, Bedürfnisse und Ideen sie teilen. Die Jüngeren, die die DDR nicht erlebten, lernen ihre Herkunft und Heimat neu kennen. Sie erfahren, welche Potenziale in gesellschatlichen Umbrüchen liegen.

Wir, Rohnstock Biografien, geben seit Jahren in vielfältigen Erzähl- und Buchprojekten Menschen verschiedener Generationen und Milieus einen Raum, ihre Geschichten zu erzählen – im eigens dafür entwickelten Format: dem Erzählsalon. Um auch in Corona-Zeiten einen lebendigen Ort für Geschichten zu ermöglichen, haben wir das Format ins Digitale verlagert. Ein Digitaler Erzählsalon dauert etwa zwei Stunden. Fünf bis acht Menschen nehmen an der Erzählrunde teil. Sie sind per Videokonferenz einander zugeschaltet und erzählen aus ihrem Leben. Über den Livestream können unzählig viele Menschen zuschauen und zuhören. Keine Geschichte wird kommentiert oder bewertet. Im Live-Chat können alle Zuhörenden ihre Gedanken mitteilen, sich im Anschluss mit den Erzählenden austauschen und sich untereinander vernetzen.

Das Projekt wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer.

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Für das Leben der meisten Ostdeutschen bedeutete die Deutsche Einheit einen Bruch. Die Strukturen und Werte, mit denen sie vor 1990 gelebt hatten, galten nicht mehr. Plötzlich gab es neue Regeln und Gesetze – geschriebene wie ungeschriebene. Berufsbiografien wurden abgewertet, Bildungsabschlüsse nicht anerkannt, Kompetenzen abgesprochen. Damit gingen Verunsicherungen, Demütigungen und Verletzungen einher. Viele dieser Geschichten sind noch nicht erzählt. Doch sie rumoren unter der Oberfläche. Dieses Projekt bietet die große Chance, davon zu erzählen.

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Projektleiterin
Katrin Rohnstock

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Die Waldlandschaft Dübener Heide, zwischen Elbe und Mulde gelegen, erstreckt sich vom Osten Sachsen-Anhalts bis in den Norden Sachsens. Rund um den Kurort Bad Düben entstand auf Betreiben von Bürgern ein Naturpark, heute ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Gegend um Gräfenhainichen ist vom Braunkohletagebau geprägt. Am gefluteten Tagebaurestloch Gremminer See entstand die „Eisenstadt“ Ferropolis, ein Freilichtmuseum und Veranstaltungsort für Konzerte und Festivals.

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Der überwiegende Teil des Mittelgebirges liegt im Westen Thüringens, ein kleiner Teil erstreckt sich im äußersten Norden Bayerns. Das Schiefergestein prägte die wirtschaftliche Entwicklung der Region über Jahrhunderte: Als „Blaues Gold“ war der Lehestener Schiefer weltberühmt, das Schiefermuseum in Steinach und der Schieferlehrpfad Unterloquitz-Probstzella erinnern an die reiche Industriegeschichte. Heute kämpft die Region mit der Abwanderung ihrer Menschen.

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Der Landkreis Rostock liegt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Er umschließt die kreisfreie Hansestadt Rostock und erstreckt sich von Krakow am See im Süden bis an die Ostseeküste im Norden. 44 ausgewiesene Naturschutzgebiete sowie die touristischen Kernregionen Mecklenburgische Ostseeküste und Mecklenburgische Schweiz ziehen jedes Jahr viele Reisende an. Trotz leichtem Bevölkerungszuwachs kämpfen die Betriebe des Landkreises mit dem Fachkräftemangel.

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Das östlichste und zugleich kleinste Mittelgebirge Deutschlands liegt im Bundesland Sachsen. Es grenzt im Süden an Tschechien, im Osten an Polen. Die vielfältige Landschaft ist geprägt von dichten Wäldern, schroffen Sandsteinfelsen und steilen Bergrücken. Touristen finden im Zittauer Gebirge ein gut ausgebautes Wanderroutennetz und gepflegte Radwege vor. Die Zittauer Schmalspurbahn zieht Eisenbahnenthusiasten an und verbindet die Orte Jonsdorf, Olbersdorf, Oybin und Zittau.

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Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat eine lange industrielle Geschichte. Im Süden des Landkreises ist nicht nur der industrielle Schwerpunkt der Region, sondern des ganzen Landes Sachsen-Anhalt beheimatet. Chemie (Chemiepark Bitterfeld-Wolfen), Metallverarbeitung und Solarzellenherstellung bestimmen die traditionelle Wirtschaftsregion Bitterfeld-Wolfen. Köthen bildet mit der Hochschule Anhalt das wissenschaftliche Zentrum des Landkreises, während der Norden überwiegend landwirtschaftlich geprägt ist.

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Der im äußersten Nordosten von Mecklenburg-Vorpommern gelegene Landkreis grenzt an das Nachbarland Polen und gehört zum länderübergreifenden Bund der Euroregion Pomerania. Kreisstadt ist die Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Mit dem Stettiner Haff, der Insel Usedom und dem Greifswalder Bodden findet sich hier eine abwechslungsreiche, ursprüngliche Küstenlandschaft. Neben Tourismus und Forschung bildet die Landwirtschaft den wichtigsten Wirtschaftszweig.

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Der im äußersten Nordosten Brandenburgs gelegene Landkreis gehört zu den am dünnsten besiedelten in Deutschland. Ein Großteil seiner Fläche wird vom Biosphärenreservat „Schorfheide-Chorin“, dem Naturpark „Uckermärkische Seen“ und dem Nationalpark „Unteres Odertal“ bedeckt. Kleine Städte und Dörfer, fruchtbare Felder und moderne Windparks prägen die Kulturlandschaft. Trotz ihrer Nähe zur Hauptstadtmetropole Berlin gilt die Uckermark als strukturschwache Region.

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Unmittelbar an Berlin grenzend, erstreckt sich der Fläming Richtung Süden und Westen bis zur Elbe. In der hügeligen Landschaft wechseln sich Wälder, Felder und Wiesen ab, die land- und forstwirtschaftlich genutzt werden. Dörfer mit mittelalterlichen Feldsteinkirchen und Kleinstädte mit historischer Bebauung prägen die Kulturlandschaft. Als touristisches und sportliches Highlight hat sich die Flaeming-Skate etabliert, ein Rundkurs, der insbesondere Inline-Skater anzieht.

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Die Kulturlandschaft Eichsfeld erstreckt sich über Niedersachsen, Thüringen sowie Hessen und liegt zwischen Harz und Werra. Als größte Region mit mehrheitlich katholischer Bevölkerung und durch die Lage an der innerdeutschen Grenze stand der thüringische Teil des Eichsfelds in der DDR in besonderem Fokus. Heute zieht die bergige Landschaft mit ihren dichten Wäldern Besucher an. Zu den traditionellen Prozessionen an kirchlichen Feiertagen finden sich stets mehrere Tausend Menschen ein.

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Unmittelbar an die Metropole Leipzig grenzt der Landkreis Nordsachsen. Mit weniger als 200.000 Einwohnern auf etwas mehr als 2.000 km² Fläche ist er der am dünnsten besiedelte Sachsens. Die vorwiegend ländliche Region ist geprägt durch die Auen von Elbe und Mulde, geflutete Tagebauseen sowie die Wald- und Heidelandschaft von Dübener und Dahlener Heide. Neben dem Verwaltungssitz Torgau, einem Zentrum der deutschen Reformation, ist Delitzsch die größte Stadt des Landkreises.

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Das »Land der tausend Seen« liegt im Nordosten Deutschlands. Das Kerngebiet der in Europa einmaligen Naturlandschaft erstreckt sich vom Plauer See über die Müritz bis zur Feldberger Seenlandschaft. Seine zahlreichen Naturparks ziehen Touristen in die Region; der Tourismus konnte sich so zu einer der wichtigsten Wirtschaftsbranchen entwickeln. Um dem demografischen Wandel zu begegnen, gilt es, nachhaltige Innovationen für die gesamte Region zu entwickeln.

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Das rund 1.000 km² große Mittelgebirge, durch das Besucher auf dem Rennsteig wandern können, ist geprägt von ausgedehnten Mischwäldern, klaren Bächen und Seen und blütenreichen Wiesen. Hier finden sich altes und neues Handwerk, traditionelle Bräuche und innovative Entwicklungen von ideenreichen Menschen. Seine zahlreichen Dialekte, die ländlichen Strukturen und die populären Wintersportveranstaltungen sind bestimmend für die kulturelle Identität Thüringens.

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Einst das Herz des Braunkohlebergbaus, musste die Lausitz nach der Wende einen gravierenden Strukturbruch bewältigen: Kraftwerke und Tagebaue schlossen, in weiteren Wirtschaftszweigen, wie der Textilindustrie, gab es Massenentlassungen. Viele Menschen verließen ihre Heimat. Eine der großen Herausforderungen für die Region ist der Umstieg von der Kohleverstromung zu ökologischen Alternativen – und der Umbau der Landschaft zum größten künstlichen Wasserrevier Europas.

Alle Geschichten auf einem Blick
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Am östlichen Rand Brandenburgs befindet sich das Oderbruch, eine sechzig Kilometer lange und an einigen Stellen nur zwölf Kilometer breite Region mit weitläufigen Wiesen und Alleen. Das einstige Sumpfgebiet wurde im 18. Jahrhundert von Friedrich dem Großen trockengelegt und in den »Gemüsegarten« des Landes verwandelt. In den Siebziger- und Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts zog es Künstler ins ländliche Oderbruch, die hier Orte fanden, an denen sich ungestört arbeiten ließ.

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Der Name Burgenlandkreis verweist auf die Vielzahl von mittelalterlichen Burgen, die sich hier befinden. Die idyllische Weinregion im Süden Sachsen-Anhalts liegt inmitten einer hügeligen Landschaft, durch die sich Saale, Unstrut und Weiße Elster schlängeln. Bekannt ist der Landkreis durch seine Meisterwerke der Romanik und sensationelle archäo- logische Fundstellen. Die Einwohnerzahl ist seit der Wende stark gefallen. Laut »Zukunftsatlas 2016« ist der Burgenlandkreis eine Region mit »hohen Zukunftsrisiken«.

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Im grünen Norden von Sachsen-Anhalt befindet sich die Altmark, eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands und Teil des Norddeutschen Tieflandes. Die von Wäldern und Heide geprägte Landschaft ist flach und weitläufig. Hier finden sich beste Voraussetzungen für die Landwirtschaft. Bei Touristen ist die Region für ihre vielen Wanderwege und Radrouten bekannt: Durch die Altmark lässt sich beispielsweise auf dem berühmten Jakobsweg ins spanische Santiago de Compostela pilgern.

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Der seit 1994 bestehende Landkreis Nordwestmecklenburg grenzt an das Bundesland Schleswig-Holstein und liegt an der Ostsee. Kreissitz ist die zum UNESCO-Welterbe gehörende Hansestadt Wismar. Der Landkreis ist geprägt von seiner einzigartigen Küstenlandschaft, die ihn zu einem beliebten Ziel für Touristen macht. Er beheimatet drei europäische Vogelschutzgebiete, Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete sowie das Biosphärenreservat Schaalsee.

Erzähle deine Geschichte aus der Region
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Das Erzgebirge liegt im Süden Sachsens und grenzt an die Tschechische Republik. In der einst von Bergbau, Hüttenwesen und Landwirtschaft geprägten Region wurde nach der Wende eine Vielzahl von Betrieben geschlossen, junge und qualifizierte Arbeitskräfte wanderten ab. Inzwischen hat sich das Erzgebirge zu einem visionären Industriestandort mit mittelständischer Wirtschaftsstruktur entwickelt. Dennoch wird sich die Einwohnerzahl Prognosen zufolge im Zeitraum von 1990 bis 2030 fast halbieren.

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Der 817 km² große Landkreis im Osten Thüringens verbindet Natur, Kultur und modernen Wirtschaftsstandort. Reizvolle Landschaftszüge bilden das Umland der Universitäts- und Technikstadt Jena. Die Kulturlandschaft mit ihren Burgen, Schlössern, Kirchen und Klöstern ist geprägt von zahlreichen soziokulturellen Zentren und aktiven Vereinen.

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Mit seinen weiten Feldern, grünen Wiesen und bewaldeten Hügelkuppen zählt das Vogtland zu einer beliebten Ferienregion, die sich im Grenzgebiet von Bayern, Sachsen, Thüringen und Böhmen befindet. Eine der längsten und schneesichersten Loipen in Deutschland begeistert Langläufer von nah und fern. Einen ganz besonderen Ruf verschaffte sich das Vogtland mit seinen Musikinstrumenten.

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Sind Ost-Frauen die wahren Einheits-Gewinner? Wie gelang/gelingt es ihnen, Beruf und Kinder miteinander zu vereinbaren? Wie konnten sie ihre berufliche Qualifikation und Erfahrung in die deutsche Einheit einbringen? Wie haben DDR-Frauen das Frauen-Rollen- Verständnis in ganz Deutschland beeinflusst? Zum zweiten Mal widmen wir uns im Digitalen Erzählsalon den Geschichten der Frauen.

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Familienstrukturen haben sich in den letzten 30 Jahren stark ausdifferenziert. Längst stehen Patchworkfamilien, Wahl-gemeinschaften, Alleinerziehende gleich-berechtigt neben der bürgerlichen Kleinfamilie. Auf vielen Familien lastet Druck, Berufstätigkeit und Elternschaft unter einen Hut zu bringen. Wie werden die verschiedenen Lebensmodelle gelebt? Welche Herausforderungen gibt es?

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Nach der Wiedervereinigung wurden die Ostdeutschen mit einer neuen Arbeitswelt konfrontiert: Viele verloren ihren Job, viele gingen in den Westen. Wie veränderten sich Arbeitsaufgaben, Arbeitsbedingungen und das Verhältnis zum Geldverdienen? Wie fanden die Menschen Sinnerfüllung? Wie orientierten sie sich neu? Wie wollen wir Arbeit künftig gestalten?

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Die DDR ist an einem Demokratiedefizit gescheitert. Viele DDR-Bürger lösten 1989/90 für Freiheit und Menschenrechte eine Revolution aus. Welche Demokratie-Erfahrungen machten Ostdeutsche seitdem? Wie haben sie sich in die gesellschaftliche Gestaltung eingebracht oder einzubringen versucht? Wie wird Mitbestimmung in der Politik erlebt? Wie muss sich Demokratie weiterentwickeln?

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Wie erwarb man in der DDR Wohneigentum, wie ging man damit um? Wie wurden in der DDR Hausgemeinschaften aufgebaut und gestaltet? Wie erlebten Ostdeutsche die Rückübertragungen von Eigentum in den Neunzigerjahren? Welche Kämpfe um das Wohnen wurden und werden geführt? Wie sieht die Zukunft des Wohnens aus – z.B. in Lebens- und Wohngemeinschaften, Stiftungen, Genossenschaften?

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Wie erlebten die Beschäftigten der Landwirtschaft die Umbrüche? Was ist aus den LPG sowie VEG geworden? Welche neuen Tätigkeitsfelder entstanden in der Landwirtschaft? Wie hat sich die wirtschaftliche Situation der Landwirte gewandelt? Wie veränderten sich die Dörfer mit dem Rückgang der Zahl an Bauern? Wie lebt es sich heute auf dem Land mit all seinen Vorzügen und Nachteilen?

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Welche Erfahrungen der Sportförderung der DDR sind in Deutschland angekommen? Wie wurde das Konzept der Kinder- und Jugend-sportschulen in das System der Bundes-republik integriert? Wie hat sich der Spitzensport verändert? Wie prägt Sport das Leben – als Aktiver, Zuschauer, Fan? Wie prägt Sport eine ganze Region – auch als Wirtschaftsfaktor? Wie sieht die Zukunft des Sports in unserem Land aus?

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Wohin konnten die DDR-Bürger reisen und wie reisten sie (Jugendtourist, Reisebüro, FDGB-Urlaub, das Betriebsferienheim, Zelturlaub)? Was war ein schöner Urlaub? Wie wurden nach 1990 die neuen Reisemöglichkeiten erlebt? Welche neuen Länder und Kulturen lernten die Ostdeutschen kennen? Wie gestalten sie selbst ein touristisches Umfeld, in das auch Menschen aus den alten Bundesländern gern kommen?

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Wie kämpften Bürgerinitiativen gegen Umweltverschmutzung, wie hat sich die Situation seit der Deutschen Einheit verändert? Was wurde im Natur- und Umweltschutz erreicht? Welche neuen Herausforderungen stehen an – z.B. durch den Klimawandel? Wie können ökonomische, soziale und ökologische Interessen in Übereinstimmung gebracht werden?

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Um für Veränderungen im politischen System zu kämpfen, gingen viele Ostdeutsche auf die Straße. Einige von ihnen wurden innerhalb der Parteien Berufs-Politiker. Wie lernten sie, Politik zu machen, wie erlebten sie ihre politische Laufbahn? Andere blieben in der außerparlamentarischen Opposition. Welche Erfahrungen machten sie, was haben sie erreicht, was wünschen sie sich?

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Mit der Einheit tat sich für die meisten Ostdeutschen eine neue Arbeitswelt auf: Wie veränderten sich Arbeitsaufgaben, Arbeitsbedingungen und das Verhältnis zum Geldverdienen? Wie waren und sind die Erfahrungen mit dem »Arbeitsmarkt«? Wie wurde Arbeitslosigkeit erlebt? Wie gelang Neuorientierung? Was wünschen sich die Menschen für ihre Arbeit? Wie fanden und finden sie in der Arbeit Sinnerfüllung? Wie wollen wir die künftige Arbeitswelt gestalten?

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Gesundheit ist für jede:n Einzelne:n ein kostbares Gut. Doch sie hängt von den gesellschaftlichen Bedingungen ab. Wie hat sich das Gesundheitswesen gewandelt? Wie erleb(t)en Ärzt:innen, Krankenschwestern und anderes medizinisches Personal die Veränderungen? Wie erleben Patient:innen die Veränderungen? Was braucht ein Gesundheitswesen, was soll es leisten? Wie kann der Erhalt von Gesundheit in der Zukunft gewährleistet werden?

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Mit der Einheit erfuhr auch das Bildungssystem in Ostdeutschland einen Umbruch. Wie erlebten ihn Lehrkräfte, Erzieher:innen, Kindergärtner:innen, Eltern und Schüler:innen? Endlich gab es die Freiheit für neue Schulmodelle. Doch was brauchen Kinder fürs Leben? Wie wird fürs Leben gelernt? Wie gelingt eine erfüllte berufliche Weiterentwicklung? Wie werden durch das Bildungs- und Weiterbildungssystem Lebenswege beeinflusst?

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Frauen machten nach der Wiedervereinigung unterschiedliche Erfahrungen. Sind Ost-Frauen die wahren Einheits-Gewinner? Wie gelang/gelingt es ihnen, Beruf und Kinder miteinander zu vereinbaren? Wie haben Ost-Frauen die Frauenrolle in ganz Deutschland beeinflusst? Wie hat sich das Verhältnis zwischen den Geschlechtern verändert? Welche Erfahrungen von Ungleichheit gibt es? Welche Zukunftsvorstellungen?

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Die meisten Ostdeutschen begrüßten die Freiheiten der Sozialen Marktwirtschaft. Als sie endlich zum Alltag gehörte, folgte so manche Ernüchterung. Wie nutzen die Ostdeutschen die Freiheit, sich eine Selbstständigkeit aufzubauen? Wie gelangen Existenzgründungen und Unternehmertum? Welche Erwartungen hatten sie, welche Erfahrungen machten sie? Was erleben Ostdeutsche als Vorzüge, was als Mängel der Sozialen Marktwirtschaft? Wie wollen wir zukünftiges Wirtschaften gestalten?

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Das Konsumverhalten hat sich mit der Wende grundlegend verändert. Produktvielfalt in den Läden verdrängte die Schlangen vor Geschäften und die Wartelisten für Konsumgüter. Doch einen neue Grenze des Konsums tat sich auf: der eigene Geldbeutel. Wie veränderten sich Kaufverhalten und Einkaufskultur? Wie entwickelte sich das Verhältnis zu Ost-Produkten? Welche nachhaltigen Nutzungsmöglichkeiten wurden entdeckt? Wie soll der Konsum der Zukunft aussehen?

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Gründe für Migration sind vielfältig: Suche nach Arbeit, Schutz vor Krieg und Verfolgung, Wunsch nach Freiheit und Wohlstand … Sowohl in der DDR als auch in der BRD gab es Einwanderung: In die DDR kamen Vertragsarbeiter:innen, in die BRD Gastarbeiter:innen. In den letzten dreißig Jahren kamen Menschen aus aller Welt ins vereinte Deutschland. Einige machten Karriere, anderen blieben Chancen verwehrt. Ihre Schicksale gehören zu unseren Geschichten. Welche Visionen des Zusammenlebens gibt es für die Zukunft?

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Der demografische Wandel stellt uns vor große Herausforderungen. Wie hat sich der gesellschaftliche Umgang mit alten Menschen verändert? Wie war Altenpflege zu DDR-Zeiten organisiert? Wie nehmen Alte und Pflegende das heutige Betreuungssystem wahr? Wie arbeiten Altenpfleger:innen in Heimen unterschiedlicher Eigentumsformen? Wie sieht es im ländlichen Raum aus? Wie leben Menschen mit Altersarmut? Welche neuen Modelle der Altenbetreuung gibt es?

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Jeder von uns trägt die Spuren seiner Eltern und Großeltern in sich. Sie prägen uns. Zugleich spiegelt sich im Leben unserer Vorfahren die Zeitgeschichte. Um uns selbst zu verstehen, müssen wir die Geschichten unserer Eltern und Großeltern verstehen. Wir sind natürlich auch Akteure, nämlich in der eigenen Familiengestaltung. Doch auch diese wird geprägt von gesellschaftlichen Einflüssen, mit denen wir umgehen müssen.

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Die DDR ist auch an einem Demokratiedefizit gescheitert. So lösten DDR-Bürger:innen 1989/90 eine Revolution für Freiheit und Menschenrechte aus. Welche Demokratie-Erfahrungen machten Ostdeutsche seitdem? Wie wird Mitbestimmung in und durch die Politik erlebt? Welche Möglichkeiten demokratischer Teilhabe werden gelebt, welche bleiben verwehrt? Wie muss sich die Demokratie weiterentwickeln?

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NUR WENN WIR WISSEN, WOHER WIR KOMMEN, WISSEN WIR, WOHIN WIR GEHEN.

Deutsches Sprichwort

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    Die Waldlandschaft Dübener Heide, zwischen Elbe und Mulde gelegen, erstreckt sich vom Osten Sachsen-Anhalts bis in den Norden Sachsens. Rund um den Kurort Bad Düben entstand auf Betreiben von Bürgern ein Naturpark, heute ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Gegend um Gräfenhainichen ist vom Braunkohletagebau geprägt. Am gefluteten Tagebaurestloch Gremminer See entstand die „Eisenstadt“ Ferropolis, ein Freilichtmuseum und Veranstaltungsort für Konzerte und Festivals.

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    Der überwiegende Teil des Mittelgebirges liegt im Westen Thüringens, ein kleiner Teil erstreckt sich im äußersten Norden Bayerns. Das Schiefergestein prägte die wirtschaftliche Entwicklung der Region über Jahrhunderte: Als „Blaues Gold“ war der Lehestener Schiefer weltberühmt, das Schiefermuseum in Steinach und der Schieferlehrpfad Unterloquitz-Probstzella erinnern an die reiche Industriegeschichte. Heute kämpft die Region mit der Abwanderung ihrer Menschen.

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    Der Landkreis Rostock liegt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Er umschließt die kreisfreie Hansestadt Rostock und erstreckt sich von Krakow am See im Süden bis an die Ostseeküste im Norden. 44 ausgewiesene Naturschutzgebiete sowie die touristischen Kernregionen Mecklenburgische Ostseeküste und Mecklenburgische Schweiz ziehen jedes Jahr viele Reisende an. Trotz leichtem Bevölkerungszuwachs kämpfen die Betriebe des Landkreises mit dem Fachkräftemangel.

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    Das östlichste und zugleich kleinste Mittelgebirge Deutschlands liegt im Bundesland Sachsen. Es grenzt im Süden an Tschechien, im Osten an Polen. Die vielfältige Landschaft ist geprägt von dichten Wäldern, schroffen Sandsteinfelsen und steilen Bergrücken. Touristen finden im Zittauer Gebirge ein gut ausgebautes Wanderroutennetz und gepflegte Radwege vor. Die Zittauer Schmalspurbahn zieht Eisenbahnenthusiasten an und verbindet die Orte Jonsdorf, Olbersdorf, Oybin und Zittau.

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    Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat eine lange industrielle Geschichte. Im Süden des Landkreises ist nicht nur der industrielle Schwerpunkt der Region, sondern des ganzen Landes Sachsen-Anhalt beheimatet. Chemie (Chemiepark Bitterfeld-Wolfen), Metallverarbeitung und Solarzellenherstellung bestimmen die traditionelle Wirtschaftsregion Bitterfeld-Wolfen. Köthen bildet mit der Hochschule Anhalt das wissenschaftliche Zentrum des Landkreises, während der Norden überwiegend landwirtschaftlich geprägt ist.

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    Der im äußersten Nordosten von Mecklenburg-Vorpommern gelegene Landkreis grenzt an das Nachbarland Polen und gehört zum länderübergreifenden Bund der Euroregion Pomerania. Kreisstadt ist die Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Mit dem Stettiner Haff, der Insel Usedom und dem Greifswalder Bodden findet sich hier eine abwechslungsreiche, ursprüngliche Küstenlandschaft. Neben Tourismus und Forschung bildet die Landwirtschaft den wichtigsten Wirtschaftszweig.

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    Der im äußersten Nordosten Brandenburgs gelegene Landkreis gehört zu den am dünnsten besiedelten in Deutschland. Ein Großteil seiner Fläche wird vom Biosphärenreservat „Schorfheide-Chorin“, dem Naturpark „Uckermärkische Seen“ und dem Nationalpark „Unteres Odertal“ bedeckt. Kleine Städte und Dörfer, fruchtbare Felder und moderne Windparks prägen die Kulturlandschaft. Trotz ihrer Nähe zur Hauptstadtmetropole Berlin gilt die Uckermark als strukturschwache Region.

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    Unmittelbar an Berlin grenzend, erstreckt sich der Fläming Richtung Süden und Westen bis zur Elbe. In der hügeligen Landschaft wechseln sich Wälder, Felder und Wiesen ab, die land- und forstwirtschaftlich genutzt werden. Dörfer mit mittelalterlichen Feldsteinkirchen und Kleinstädte mit historischer Bebauung prägen die Kulturlandschaft. Als touristisches und sportliches Highlight hat sich die Flaeming-Skate etabliert, ein Rundkurs, der insbesondere Inline-Skater anzieht.

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    Die Kulturlandschaft Eichsfeld erstreckt sich über Niedersachsen, Thüringen sowie Hessen und liegt zwischen Harz und Werra. Als größte Region mit mehrheitlich katholischer Bevölkerung und durch die Lage an der innerdeutschen Grenze stand der thüringische Teil des Eichsfelds in der DDR in besonderem Fokus. Heute zieht die bergige Landschaft mit ihren dichten Wäldern Besucher an. Zu den traditionellen Prozessionen an kirchlichen Feiertagen finden sich stets mehrere Tausend Menschen ein.

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    Unmittelbar an die Metropole Leipzig grenzt der Landkreis Nordsachsen. Mit weniger als 200.000 Einwohnern auf etwas mehr als 2.000 km² Fläche ist er der am dünnsten besiedelte Sachsens. Die vorwiegend ländliche Region ist geprägt durch die Auen von Elbe und Mulde, geflutete Tagebauseen sowie die Wald- und Heidelandschaft von Dübener und Dahlener Heide. Neben dem Verwaltungssitz Torgau, einem Zentrum der deutschen Reformation, ist Delitzsch die größte Stadt des Landkreises.

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    Das »Land der tausend Seen« liegt im Nordosten Deutschlands. Das Kerngebiet der in Europa einmaligen Naturlandschaft erstreckt sich vom Plauer See über die Müritz bis zur Feldberger Seenlandschaft. Seine zahlreichen Naturparks ziehen Touristen in die Region; der Tourismus konnte sich so zu einer der wichtigsten Wirtschaftsbranchen entwickeln. Um dem demografischen Wandel zu begegnen, gilt es, nachhaltige Innovationen für die gesamte Region zu entwickeln.

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    Das rund 1.000 km² große Mittelgebirge, durch das Besucher auf dem Rennsteig wandern können, ist geprägt von ausgedehnten Mischwäldern, klaren Bächen und Seen und blütenreichen Wiesen. Hier finden sich altes und neues Handwerk, traditionelle Bräuche und innovative Entwicklungen von ideenreichen Menschen. Seine zahlreichen Dialekte, die ländlichen Strukturen und die populären Wintersportveranstaltungen sind bestimmend für die kulturelle Identität Thüringens.

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    Einst das Herz des Braunkohlebergbaus, musste die Lausitz nach der Wende einen gravierenden Strukturbruch bewältigen: Kraftwerke und Tagebaue schlossen, in weiteren Wirtschaftszweigen, wie der Textilindustrie, gab es Massenentlassungen. Viele Menschen verließen ihre Heimat. Eine der großen Herausforderungen für die Region ist der Umstieg von der Kohleverstromung zu ökologischen Alternativen – und der Umbau der Landschaft zum größten künstlichen Wasserrevier Europas.

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    Am östlichen Rand Brandenburgs befindet sich das Oderbruch, eine sechzig Kilometer lange und an einigen Stellen nur zwölf Kilometer breite Region mit weitläufigen Wiesen und Alleen. Das einstige Sumpfgebiet wurde im 18. Jahrhundert von Friedrich dem Großen trockengelegt und in den »Gemüsegarten« des Landes verwandelt. In den Siebziger- und Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts zog es Künstler ins ländliche Oderbruch, die hier Orte fanden, an denen sich ungestört arbeiten ließ.

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    Der Name Burgenlandkreis verweist auf die Vielzahl von mittelalterlichen Burgen, die sich hier befinden. Die idyllische Weinregion im Süden Sachsen-Anhalts liegt inmitten einer hügeligen Landschaft, durch die sich Saale, Unstrut und Weiße Elster schlängeln. Bekannt ist der Landkreis durch seine Meisterwerke der Romanik und sensationelle archäo- logische Fundstellen. Die Einwohnerzahl ist seit der Wende stark gefallen. Laut »Zukunftsatlas 2016« ist der Burgenlandkreis eine Region mit »hohen Zukunftsrisiken«.

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    Im grünen Norden von Sachsen-Anhalt befindet sich die Altmark, eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands und Teil des Norddeutschen Tieflandes. Die von Wäldern und Heide geprägte Landschaft ist flach und weitläufig. Hier finden sich beste Voraussetzungen für die Landwirtschaft. Bei Touristen ist die Region für ihre vielen Wanderwege und Radrouten bekannt: Durch die Altmark lässt sich beispielsweise auf dem berühmten Jakobsweg ins spanische Santiago de Compostela pilgern.

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    Der seit 1994 bestehende Landkreis Nordwestmecklenburg grenzt an das Bundesland Schleswig-Holstein und liegt an der Ostsee. Kreissitz ist die zum UNESCO-Welterbe gehörende Hansestadt Wismar. Der Landkreis ist geprägt von seiner einzigartigen Küstenlandschaft, die ihn zu einem beliebten Ziel für Touristen macht. Er beheimatet drei europäische Vogelschutzgebiete, Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete sowie das Biosphärenreservat Schaalsee.

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    Das Erzgebirge liegt im Süden Sachsens und grenzt an die Tschechische Republik. In der einst von Bergbau, Hüttenwesen und Landwirtschaft geprägten Region wurde nach der Wende eine Vielzahl von Betrieben geschlossen, junge und qualifizierte Arbeitskräfte wanderten ab. Inzwischen hat sich das Erzgebirge zu einem visionären Industriestandort mit mittelständischer Wirtschaftsstruktur entwickelt. Dennoch wird sich die Einwohnerzahl Prognosen zufolge im Zeitraum von 1990 bis 2030 fast halbieren.

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    Der 817 km² große Landkreis im Osten Thüringens verbindet Natur, Kultur und modernen Wirtschaftsstandort. Reizvolle Landschaftszüge bilden das Umland der Universitäts- und Technikstadt Jena. Die Kulturlandschaft mit ihren Burgen, Schlössern, Kirchen und Klöstern ist geprägt von zahlreichen soziokulturellen Zentren und aktiven Vereinen.

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    Mit seinen weiten Feldern, grünen Wiesen und bewaldeten Hügelkuppen zählt das Vogtland zu einer beliebten Ferienregion, die sich im Grenzgebiet von Bayern, Sachsen, Thüringen und Böhmen befindet. Eine der längsten und schneesichersten Loipen in Deutschland begeistert Langläufer von nah und fern. Einen ganz besonderen Ruf verschaffte sich das Vogtland mit seinen Musikinstrumenten.

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    Was andere
    über uns
    sagen

    Der Tagesspiegel

    »Im „Digitalen Erzählsalon“ anlässlich des 30. Jahrestags der Vereinigung lässt der Verlag in 20 Veranstaltungen DDR-Bürger zu Wort kommen. Auch mit sozialtherapeutischer Zielsetzung. Viele Ostdeutsche fühlten sich abgehängt„und wenden sich deshalb von der Demokratie ab“, heißt es bei Rohnstock. „Gleichzeitig wächst der Wunsch, dass die Ostdeutschen ihre Geschichte erzählen, damit sie ihre Erfahrungen verarbeiten und ihre Deutungshoheit über das persönliche Erleben der Wendejahre behalten.“ Schließlich könnte das ganze Deutschland von den Transformationserfahrungen profitieren – wenn diese „wachgerufen und nutzbar gemacht werden“.«

    taz

    »Neu ist, dass sich die sieben Gäste wegen der Coronapandemie nicht in den Berliner Firmenräumen treffen, sondern in einer Zoom-Konferenz. Zusätzlich wird die zweistündige Veranstaltung auf Youtube gestreamt. Noch bis Ende August kommen die Gäste zusammen, um über Konsum, Frauen oder Migration zu erzählen, auch Regionen wie die Lausitz oder Thüringer Wald sind Thema.«

    Lausitzer Rundschau

    »Diesmal zwang Corona zu einem neuen Format – Erzählsalon online. Doch wer die Lebensgeschichten von Jungen und Älteren, von Zugezogenen und Bodenständigen digital verfolgt hat, wird nicht enttäuscht sein. Irgendwie sind es durchweg ganz individuelle Liebeserklärungen an die Lausitz, um die kaum ein ostdeutsches Nachwende-Problem einen Bogen gemacht hat: von Massenarbeitslosigkeit und Deindustriealisierung über Perspektivlosigkeit und Wegzug bis Ausbildungsmisere und Rechtsextremismus.«

    NDR 1

    »Im Mittelpunkt standen 7 vorher ausgewählte Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft. Aber alle eint, dass sie in der Seenplatte leben. Gestern haben sie sich dann bei der zweistündigen Videokonferenz getroffen, die wurde live im Internet übertragen und von einer Moderatorin geleitet. Zuschauer konnten das ganze in Echtzeit mitverfolgen und Fragen in einem Chat stellen. Jeder Erzähler hatte ungefähr 15 Minuten Zeit, die eigene Lebensgeschichte zu erzählen.« (Radiobeitrag über des Digitalen Erzählsalon aus der Mecklenburgische Seenplatte)

    Superillu

    »Das Unternehmen Rohnstock Biografien ruft die Ostdeutschen dazu auf, von den 30 Jahren Arbeitswelt nach der Wende zu erzählen: Wie veränderten sich Arbeitsbedingungen, welche Erfahrungen machten sie auf dem Arbeitsmarkt?«

    Berliner Zeitung

    »Es geht um Umbrucherfahrungen, Betriebsschließungen, zerbrochenen Ehen, Arbeitslosigkeit, Umschulungen, Verhandlungen mit IG-Metall-Vertretern bei „drei Flaschen Rotwein“, neuen Besitzern, die nur Chefs einstellten, die nicht sächselten und DDR-Berufen, die bis heute nicht anerkannt sind, weil es sie in der Bundesrepublik nicht gab. Packende Geschichten, die davon erzählen, wie man in schwierigen Zeiten überlebt. Und eine Lehrstunde vor allem für jene Politiker, die behaupten, die Corona-Zeit sei die größte Krise für die Deutschen seit dem Zweiten Weltkrieg«

    Thüringische Landeszeitung

    »In emsiger Homeoffice-Arbeit hat das Team von Rohnstock Biografien mit ›30 Jahre Deutsche Einheit: Deine Geschichte – Unsere Zukunft‹ eine neue Veranstaltungsreihe aus der Taufe gehoben. Sie lädt […] trotz Corona-Zeiten zum Erfahrungsaustausch ein – in 20 Digitalen Erzählsalons, moderiert von einer Salonnière beziehungsweise einem Salonnier.«

    Ostthüringer Zeitung

    »Das Projekt, das vom Bundesbeauftragten für die neuen Bundesländer gefördert wird, soll in diesem Sommer Menschen verschiedener Generationen und Milieus zusammenbringen. Wie erlebten die Ostdeutschen die Veränderungen in den Jahren nach der Wiedervereinigung? Gibt es in der Bevölkerung Ideen, wie diese Erfahrungen für künftige gesellschaftliche Umbrüche genutzt werden können?«

    Thüringer Allgemeine

    »Die dezentral verorteten Erzähler werden von Berlin aus über eine Videokonferenz zusammengeschaltet, ihre Geschichten via YouTube-Live ausgestrahlt. Auftakt ist am Dienstag, 16. Juni, ab 18 Uhr der Erzählsalon zum Thema ›Arbeit‹. Neun weitere überregionale Erzählsalons widmen sich darüber hinaus Schwerpunkten wie ›Soziale Marktwirtschaft‹, ›Migration‹ und ›Konsum‹. Zehn regional zugeordnete Erzählsalons fokussieren ab dem 25. Juni zudem Umbruchserfahrungen von Bewohnern ausgewählter Landstriche (zwei Regionen in jedem neuen Bundesland).«

    Sächsische Zeitung

    »Als Erzählerin war auch die 77-jährige Brigitte Böttcher aus Bannewitz dabei. Sie erzählte vor allem viel über ihre Grundausbildung in der DDR zur Physiotherapeutin: „Zu Beginn gab es zwar technische Probleme, doch die konnten schnell behoben werden.“ Mit vier weiteren Ärzten und Gesundheitsexperten aus den neuen Bundesländern konnte sie, aufbauend auf ihren Veränderungserfahrungen, eigene Ideen und Wünsche einbringen, wie künftiger Wandel im Gesundheitswesen gestaltet werden könnte.«

    Ostsee-Zeitung

    »Zukünftige, auch politische Veränderungsprozesse zwischen Digitalisierung, wirtschaftlichem Strukturwandel und Klimaerwärmung beispielsweise könnten von dem Wissen über die ›Ostbiografien‹ profitieren.«

    Nordkurier

    »Auch jüngere Erzähler seien willkommen. Heranwachsende könnten aus ihrem Erfahrungsschatz über Veränderungen auf kultureller, politischer Ebene berichten, die sich seither vollzogen haben.«

    Berliner Kurier

    »Es geht darum, Menschen mit ihren Geschichten ernst zu nehmen. Sie erzählen zu lassen von ihren Erfahrungen. Sie miteinander ins Gespräch zu bringen. Und anderen Menschen die Gelegenheit zu geben, daran teilzuhaben. Man kann live dabei sein, immer dienstags und donnerstags um 18 Uhr.«

    Torgauer Zeitung

    »Ein Bügelbrett, ein Laptop mit Kamera und Mikrofon und einen schnellen Internetanschluss – mehr braucht es nicht, um in einem virtuellen Erzählsalon seine Geschichte zu berichten. Gestern lud das Unternehmen Rohnstock-Biografien zu einem solchen über das Thema Bildungsumbruch in der politischen Wende der DDR.«

    Thüringer Allgemeine

    »Wie haben Bewohner des Thüringer Waldes die Veränderungen in den Jahren nach der Wiedervereinigung erlebt? Dazu hatte ein digitaler Erzählsalon eingeladen. Zu den Gesprächsteilnehmern gehörten die Ilmenauer Hans Rinn, Norbert Wagner, Matthias Prediger und der Schmiedefelder Marcus Clauder. Sie verbindet die Leidenschaft am Sport, aber auch das Engagement für ihre Region.«

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    Sebastian Bertram

    Ansprechpartner für Presseanfragen