author-img Geschichten aus Ostdeutschland

Eine Auswahl der insgesamt 268 Geschichten, die im Projekt »30 Jahre Deutsche Einheit: Deine Geschichte – Unsere Zukunft« erzählt wurden, erscheint ab Juni 2021 im Podcast »So noch nie gehört – Geschichten aus Ostdeutschland«: an dieser Stelle und überall dort, wo es Podcasts gibt.

In insgesamt zwanzig Episoden erzählen Menschen verschiedenster Generationen ihre Geschichten aus Ostdeutschland. Zehn Episoden widmen sich Themen, die unser aller Leben prägen: Arbeit, Demokratie, Frauen, Familie, Sport, Wohnen, Landwirtschaft, Natur- und Umweltschutz sowie Politik. In zehn weiteren Episoden teilen Bewohner verschiedener Regionen ihre Erinnerungen daran, wie sie die Einheit und ihre Nachwirkungen erlebten und erleben: von der Kulturlandschaft Eichsfeld bis zum Zittauer Gebirge, vom Landkreis Vorpommern-Greifswald bis zur Naturlandschaft Dübener Heide. Alle zusammen zeichnen eine Geschichte Ostdeutschlands nach, die aufhorchen lässt.

Die Geschichten werden hintereinanderweg erzählt. Die Länge der Einzelfolgen variiert, je nach Erzählzeit, zwischen 60 und 120 Minuten. Die Salonniéren Karin Denisow und Tonka Rohnstock moderieren die Erzählsalons.

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In der ersten Episode geht es um das Thema »Frauen und die Wiedervereinigung«. Sieben Erzählerinnen geben uns authentische Einblicke, wie sie ihre beruflichen Qualifikationen und Erfahrungen in die deutsche Einheit einbrachten und damit das Verständnis über die Rolle der Frau in ganz Deutschland beeinflussten.

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In der zweiten Episode geht es um das Thema »Familie«. Sechs Erzählerinnen und Erzähler verschiedenen Alters, Milieus und Herkunft teilen ihre bewegten und bewegenden Familiengeschichten aus ostdeutscher Perspektive. Dabei nehmen sie uns bis in die Sowjetunion und in die BRD der Sechziger- und Siebzigerjahre mit.

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In der dritten Episode geht es um das Thema »Arbeit«. Neun Erzählerinnen und Erzähler berichten von ihren Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt, davon, dass sie nach der Wiedervereinigung mit einer neuen Arbeitswelt konfrontiert wurden: Viele verloren ihren Job und mussten sich neu orientieren, viele gingen in den Westen.

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In der vierten Episode geht es um Demokratie. Sieben Erzählerinnen und Erzähler berichten, welche Erfahrungen sie mit der Demokratie machten. Wie haben sie sich in die gesellschaftliche Gestaltung eingebracht? Welche Möglichkeiten demokratischer Teilhabe werden gelebt, welche bleiben verwehrt?

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In der fünften Episode geht es ums Wohnen. Acht Erzählerinnen und Erzähler teilen ihre Geschichten vom Leben in Genossenschafteswohnungen oder alternativen Wohnprojekten sowie Erlebnisse mit Wohnungssuche und Obdachlosigkeit.

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In der sechsten Episode geht es um die Dübener Heide. Fünf Erzählerinnen und Erzähler geben Einblick in ihr Leben in dieser vom Braunkohletagebau geprägten Kulturlandschaft. Sie erzählen unter anderem von Camping, der Stadt aus Eisen: Ferropolis und dem LANDschaftTHEATER.

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Die siebente Episode widmet sich dem Thüringer Schiefergebirge. Sieben Erzählerinnen und Erzähler lassen uns an ihrem Leben an der ehemaligen innerdeutschen Grenze teilhaben und berichten, was der Strukturwandel heute mit ihrer Heimat macht.

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In der achten Episode hören wir Geschichten aus dem Landkreis Rostock. Sieben Erzählerinnen und Erzähler nehmen uns mit an die Ostseeküste und in das Mecklenburger Binnenland. Sie erzählen von der Fischwirtschaft, von alten Gutshäusern, von Kunst und Kultur.

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In der neunten Folge hören wir Geschichten aus der Landwirtschaft. Die sieben Erzählerinnen und Erzähler berichten, wie sich das berufliche Leben in der LPG gestaltete, es geht um den Einsatz als Entwicklungshelfer in Mosambik und um den Wandel von Ackerbau und Viehzucht nach der Wende.

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Was andere
über uns
sagen

Der Tagesspiegel

»Im „Digitalen Erzählsalon“ anlässlich des 30. Jahrestags der Vereinigung lässt der Verlag in 20 Veranstaltungen DDR-Bürger zu Wort kommen. Auch mit sozialtherapeutischer Zielsetzung. Viele Ostdeutsche fühlten sich abgehängt„und wenden sich deshalb von der Demokratie ab“, heißt es bei Rohnstock. „Gleichzeitig wächst der Wunsch, dass die Ostdeutschen ihre Geschichte erzählen, damit sie ihre Erfahrungen verarbeiten und ihre Deutungshoheit über das persönliche Erleben der Wendejahre behalten.“ Schließlich könnte das ganze Deutschland von den Transformationserfahrungen profitieren – wenn diese „wachgerufen und nutzbar gemacht werden“.«

taz

»Neu ist, dass sich die sieben Gäste wegen der Coronapandemie nicht in den Berliner Firmenräumen treffen, sondern in einer Zoom-Konferenz. Zusätzlich wird die zweistündige Veranstaltung auf Youtube gestreamt. Noch bis Ende August kommen die Gäste zusammen, um über Konsum, Frauen oder Migration zu erzählen, auch Regionen wie die Lausitz oder Thüringer Wald sind Thema.«

Lausitzer Rundschau

»Diesmal zwang Corona zu einem neuen Format – Erzählsalon online. Doch wer die Lebensgeschichten von Jungen und Älteren, von Zugezogenen und Bodenständigen digital verfolgt hat, wird nicht enttäuscht sein. Irgendwie sind es durchweg ganz individuelle Liebeserklärungen an die Lausitz, um die kaum ein ostdeutsches Nachwende-Problem einen Bogen gemacht hat: von Massenarbeitslosigkeit und Deindustriealisierung über Perspektivlosigkeit und Wegzug bis Ausbildungsmisere und Rechtsextremismus.«

NDR 1

»Im Mittelpunkt standen 7 vorher ausgewählte Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft. Aber alle eint, dass sie in der Seenplatte leben. Gestern haben sie sich dann bei der zweistündigen Videokonferenz getroffen, die wurde live im Internet übertragen und von einer Moderatorin geleitet. Zuschauer konnten das ganze in Echtzeit mitverfolgen und Fragen in einem Chat stellen. Jeder Erzähler hatte ungefähr 15 Minuten Zeit, die eigene Lebensgeschichte zu erzählen.« (Radiobeitrag über des Digitalen Erzählsalon aus der Mecklenburgische Seenplatte)

Superillu

»Das Unternehmen Rohnstock Biografien ruft die Ostdeutschen dazu auf, von den 30 Jahren Arbeitswelt nach der Wende zu erzählen: Wie veränderten sich Arbeitsbedingungen, welche Erfahrungen machten sie auf dem Arbeitsmarkt?«

Berliner Zeitung

»Es geht um Umbrucherfahrungen, Betriebsschließungen, zerbrochenen Ehen, Arbeitslosigkeit, Umschulungen, Verhandlungen mit IG-Metall-Vertretern bei „drei Flaschen Rotwein“, neuen Besitzern, die nur Chefs einstellten, die nicht sächselten und DDR-Berufen, die bis heute nicht anerkannt sind, weil es sie in der Bundesrepublik nicht gab. Packende Geschichten, die davon erzählen, wie man in schwierigen Zeiten überlebt. Und eine Lehrstunde vor allem für jene Politiker, die behaupten, die Corona-Zeit sei die größte Krise für die Deutschen seit dem Zweiten Weltkrieg«

Thüringische Landeszeitung

»In emsiger Homeoffice-Arbeit hat das Team von Rohnstock Biografien mit ›30 Jahre Deutsche Einheit: Deine Geschichte – Unsere Zukunft‹ eine neue Veranstaltungsreihe aus der Taufe gehoben. Sie lädt […] trotz Corona-Zeiten zum Erfahrungsaustausch ein – in 20 Digitalen Erzählsalons, moderiert von einer Salonnière beziehungsweise einem Salonnier.«

Ostthüringer Zeitung

»Das Projekt, das vom Bundesbeauftragten für die neuen Bundesländer gefördert wird, soll in diesem Sommer Menschen verschiedener Generationen und Milieus zusammenbringen. Wie erlebten die Ostdeutschen die Veränderungen in den Jahren nach der Wiedervereinigung? Gibt es in der Bevölkerung Ideen, wie diese Erfahrungen für künftige gesellschaftliche Umbrüche genutzt werden können?«

Thüringer Allgemeine

»Die dezentral verorteten Erzähler werden von Berlin aus über eine Videokonferenz zusammengeschaltet, ihre Geschichten via YouTube-Live ausgestrahlt. Auftakt ist am Dienstag, 16. Juni, ab 18 Uhr der Erzählsalon zum Thema ›Arbeit‹. Neun weitere überregionale Erzählsalons widmen sich darüber hinaus Schwerpunkten wie ›Soziale Marktwirtschaft‹, ›Migration‹ und ›Konsum‹. Zehn regional zugeordnete Erzählsalons fokussieren ab dem 25. Juni zudem Umbruchserfahrungen von Bewohnern ausgewählter Landstriche (zwei Regionen in jedem neuen Bundesland).«

Sächsische Zeitung

»Als Erzählerin war auch die 77-jährige Brigitte Böttcher aus Bannewitz dabei. Sie erzählte vor allem viel über ihre Grundausbildung in der DDR zur Physiotherapeutin: „Zu Beginn gab es zwar technische Probleme, doch die konnten schnell behoben werden.“ Mit vier weiteren Ärzten und Gesundheitsexperten aus den neuen Bundesländern konnte sie, aufbauend auf ihren Veränderungserfahrungen, eigene Ideen und Wünsche einbringen, wie künftiger Wandel im Gesundheitswesen gestaltet werden könnte.«

Ostsee-Zeitung

»Zukünftige, auch politische Veränderungsprozesse zwischen Digitalisierung, wirtschaftlichem Strukturwandel und Klimaerwärmung beispielsweise könnten von dem Wissen über die ›Ostbiografien‹ profitieren.«

Nordkurier

»Auch jüngere Erzähler seien willkommen. Heranwachsende könnten aus ihrem Erfahrungsschatz über Veränderungen auf kultureller, politischer Ebene berichten, die sich seither vollzogen haben.«

Berliner Kurier

»Es geht darum, Menschen mit ihren Geschichten ernst zu nehmen. Sie erzählen zu lassen von ihren Erfahrungen. Sie miteinander ins Gespräch zu bringen. Und anderen Menschen die Gelegenheit zu geben, daran teilzuhaben. Man kann live dabei sein, immer dienstags und donnerstags um 18 Uhr.«

Torgauer Zeitung

»Ein Bügelbrett, ein Laptop mit Kamera und Mikrofon und einen schnellen Internetanschluss – mehr braucht es nicht, um in einem virtuellen Erzählsalon seine Geschichte zu berichten. Gestern lud das Unternehmen Rohnstock-Biografien zu einem solchen über das Thema Bildungsumbruch in der politischen Wende der DDR.«

Thüringer Allgemeine

»Wie haben Bewohner des Thüringer Waldes die Veränderungen in den Jahren nach der Wiedervereinigung erlebt? Dazu hatte ein digitaler Erzählsalon eingeladen. Zu den Gesprächsteilnehmern gehörten die Ilmenauer Hans Rinn, Norbert Wagner, Matthias Prediger und der Schmiedefelder Marcus Clauder. Sie verbindet die Leidenschaft am Sport, aber auch das Engagement für ihre Region.«

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Sebastian Bertram

Ansprechpartner für Presseanfragen